Hundesportturnier am 1. und 2. September 2001 in Großharthau

Wer uns kennt, müßte eigentlich schon den Einleitungssatz kennen: Wieder einmal Regen. Am 1. und 2. September haben wir unsere Veranstaltung im Turnierhundsport durchgeführt und hatten - wie dieses Jahr fast immer - "ganz tolles Wetter". Als es am Sonnabend um 8.00 Uhr losging, regnete es schon. Mit Ausnahme der Intensität des Regens hat sich das auch den ganzen Tag nicht geändert.

Aber das hat der Veranstaltung kaum Abbruch getan. Insgesamt 45 Starter aus 6 Vereinen haben teilgenommen. Die ersten sind schon am Freitag Abend mit Zelten angereist.Zuerst fand das Hindernislaufturnier statt, bei dem sich "alte Hasen" und Neulinge versuchten. Die Anlage war aufgrund des Wetters ganz schön rutschig und es war für alle nicht ganz einfach, das Gleichgewicht zu halten.Tagessieger war bei diesem Wettbewerb Andres Boden mit Felix (Hunde- und Pferdeschule Großharthau), der zum ersten Mal an einem solchen Wettkampf teilgenommen hat.

An dieser Stelle schon mal ein großes Dankeschön an die Kantinen-Mannschaft, die uns alle bei diesem miesen Wetter durchgehend mit warmen Getränken und leckerem Essen versorgt hat.

Dann war ein "Experiment" an der Reihe, das wir auch zum ersten Mal durchgeführt haben: Team-Test. Immerhin ist 7 von 8 Teams bescheinigt worden, daß sie sich verstehen und allen Anforderungen gerecht werden.

Dann ging es auf zur "Königsdisziplin", dem Vierkampf. Hier hatten sich ungewöhnlich viele, nämlich 21 Starter gemeldet. Hochachtung muß man da vor unserer Bewerterin Gebi Fehmel haben, die schließlich die einzige war, die die ganze Zeit im Regen stehen mußte. Bis Mittag hatte sie es aber (auch dank unermüdlicher Schirmhalter) geschafft, alle Gehorsamsübungen zu bewerten.

Nach der wohlverdienten Mittagspause war aber keine Zeit zum Ausruhen, sondern es ging gleich mit dem Hürdenlauf weiter. Dort wurde dann einigen das nasse Gras doch noch zum Verhängnis. Glücklicherweise gingen aber alle Stürze mit ein paar Spötteleien der anderen und ohne ernsthafte Verletzungen ab. Auch beim Slalom hatte der eine oder andere Schwierigkeiten mit dem Boden. Zu guter letzt gaben alle beim Hindernislauf noch einmal ihr Bestes. Auch hier hatte Andereas Boden mit Felix das bessere Ende für sich und hat sich gleich in seinem ersten Wettkampf den Pokal für den Tagessieg geholt. Leider mußte aufgrund des Wetters der Hindernislauf mit Pferd und Hund ausfallen, aber das holen wir irgendwann nach, versprochen! Naß und geschafft waren wir froh, den Tag hinter uns zu haben. Abends im Vereinsheim, als alle wieder trocken gelegt waren, wurde es noch richtig gemütlich und für einige auch sehr spät (oder früh?).

Die Geländeläufer mußten aber am Sonntag schon morgens um 8.00 Uhr ran und konnten nicht ganz so lange feiern. Und als ob die Sonne unser Murren vom Tag zuvor gehört hätte, hat sie uns am Sonntag morgen lachend begrüßt. Da geht derTag gleich viel schöner los! Und hat unsere Starter, die allerdings auf der Strecke mit ein bißchen Schlamm zu kämpfen hatten, zu Höchstleistungen angespornt. Tagessieger auf der 2000 m-Strecke ist hier Mario Günther mit Dina von unserem Verein geworden. Dirk-Joachim Schneider mit Roxy vom Lockwitzer HSV hat auch tatsächlich als einziger die 5000 m in Angriff genommen und ist natürlich auf dieser Strecke Tagessieger.

Den Abschluß bildeten die Wettbewerbe im CSC. Beim Einzelwettbewerb starteten 5 Teams. Am schnellsten war hier Franziska Metzner mit ihrer Fly. Spannend wurde es dann beim Mannschaftswettbewerb, wo unser Verein drei Mannschaften stellte. Insgesamt waren 7 Mannschaften am Start. Und keiner hatte es erwartet, so daß es natürlich ein riesiges "Hallo" bei der Siegerehrung gab: die "alten Herren" der Hunde- und Pferdeschule Großharthau in der Besetzung Hans-Jürgen Lange mit Benny, Dr. Ralf-Peter Zober mit Ujella und Jürgen Raupach mit Aaron hatten es allen gezeigt und vor allem aufgrund der wenigen Fehlerpunkte den ersten Platz belegt.

Am Sonntag war dann gegen 16.30 Uhr nach der Siegerehrung, bei der es Pokale und Medaillen für die Sieger gab, alles vorbei. Uns blieb nur noch, unseren Gästen einen guten Heimweg zu wünschen und wir hoffen natürlich, daß wir uns spätestens im nächsten Jahr wiedersehen, wenn wir wieder zum Turnier einladen. Danken möchten wir hiermit auch noch einmal allen fleißigen Helfern, die im Schreibbüro, als Streckenposten, in der Kantine oder sonstwo zum guten Gelingen beigetragen haben. Auch der Nachwuchs war interessiert bei der Sache.

 

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